Tag 2

04.08.2009:

Unseren zweiten bzw. ersten richtigen Tag auf Fehmarn starteten wir mit einem Strandspaziergang in Westermarkelsdorf, also ganz im Nordwesten der Insel. Das Wetter war sonnig, wenn auch immer noch recht bewölkt. Und wir fanden tatsächlich das vor, wovor wir mehrmals gewarnt worden waren: Eine Marienkäfer-Invasion!

Vereinzelt…

… und in Gruppen

Milo testete das Wasser und befand es für *kalt-nass-beweglich-salzig-brrr*

Emmy blieb derweil lieber an Land…

… und Milo tat es ihr von da an gleich

Emmy übte sich im Bergziegen-Posing…

… und war jedoch froh, als sie dann endlich wieder einfach ihren Fun-Mot apportieren durfte

Auf dem (recht niedrigen) Deich kann man super Spuren nachgehen…

… und rumspinnen

Und wie immer im Urlaub: Milo dreht durch und apportiert! *wow-unglaublich*

Zur Erklärung: Normalerweise kann man Milo mit dem Apportel abschießen – aufnehmen und rumtragen würde er es nicht!

Nicht mal Seetang war vor den Marienkäfern sicher…

Nach dem Strandspaziergang – wo Silke mal wieder allerlei Steine mitnehmen musste, weil „Der sieht aus wie ne Nase!“ etc. *vogelzeig* – fuhren wir Richtung Flügge, um zu überprüfen, ob der Flügger Leuchtturm mittlerweile wieder begehbar ist, oder dort immer noch gebaut wird. Doch in Westermarkelsdorf mussten wir mitten in der Ortschaft direkt anhalten und aus dem Auto springen, denn wir hatten was ganz Tolles gefunden – dieses geniale Bushäuschen:

Silke wartet auf den Bus

In Flügge wurden wir dann leider enttäuscht: Der Leuchtturm befand sich immer noch im Bau. Doch die Fahrt hatte sich dennoch gelohnt, denn wir fanden diese tollen Konik-WIldpferde.

Sie standen gemeinsam mit einigen Galloway-Rindern auf der Weide.

Es war mittlerweile nach 13 Uhr und wir hatten Hunger. Da wir in der Nähe waren, fuhren wir in das Hafenstädtchen Orth und genehmigten uns dort ein leckeres Matjesbrötchen auf „unserer“ Bank.

Man beachte Milo’s gaaar nicht gierigen Blick

*legga* In Orth auf der Bank sitzen und Matjesbrötchen essen steht auf der Fehmarn-Feeling-Liste sehr weit oben!

Wir lachten über eine Mutter die ihrer mindestens 10-jährigen Tochter nicht erlaubte, auf diesen kleinen Steg zu gehen, weil das Holz ja sicherlich morsch ist… *kicher*

Neben diesem Steg war eine Gruppe Kinder (samt einem erwachsenen Erzieher) mit Eimern und Keschern damit beschäftigt, Kaulquappen und kleine Fische zu fangen. Emmy und Milo beobachteten das bunte Treiben, welches keine 10m entfernt von unserer Bank stattfand, ab und an, störten sich aber absolut nicht daran. Auch Hunde, die auf dem Weg hinter der Bank vorbeiliefen, wurden höchstens mal angeschaut. Unsere Matjesbrötchen waren da wohl doch interessanter. *lach* Nach dem Essen gingen wir rüber in das eingezäunte Naturschutzgebiet Krummsteert-Sulsdorfer Wiek und spazierten dort mit den Hunden am Deich entlang.

Links die Ostsee, rechts die Sulsdorfer Wiek

Sulsdorfer Wiek – hier sieht man sehr schön, wie der Wind über das Wasser bläst

Solange keine anderen Hunde in Sicht waren, durfte Emmy mit schleifender Leine (Leinenpflicht im Naturschutzgebiet!) voraus laufen – im Hintergrund sieht man den eingepackten Flügger Leuchtturm

Blick zurück nach Orth – nein, es war nicht die ganze Zeit so leer auf dem Deich!

Milo blieb auch nicht von der Marienkäfer-Plage verschont

Es gab aber auch andere Insekten auf der Insel

Emmy wühlte sich sauwohl

Und an dieser von Seetang überfüllten Stelle wurde sie fast schon magisch vom Wasser angezogen – ich hab keine Ahnung, was sie dort wollte! Sie trank das Salzwasser auch und fand es scheinbar lecker… *vogelzeig*

Auf dem Rückweg nach Orth: Emmy trug ihren grünen Gummiring bis zum Ende des Naturschutzgebietes – danach hatte sie keine Zeit mehr für so einen Quatsch!

Traurigerweise muss ich sagen, dass wir dort auf dem Deich einige Hunde gesehen haben, die ein Stachelhalsband trugen. Unter anderem ein schwarzer-brauner Windhund-Verschnitt, der unsere Hunde unten am Wasser sah, sich hinsetzte und ganz interessiert zu uns rüber schaute. Er wurde dann genervt von seinem Besitzer am Stachler weitergezogen. 😦

Von Orth aus fuhren wir nach Burg und gingen dort im SKY-Markt shoppen: Bockwürstchen, Brötchen, Kartoffelsalat mit Fleischbällchen und ganz viel Süßkram + Chips. Dann stellten wir Maddin in der Bootshalle in Sahrensdorf ab und am frühen Abend gegen 18 Uhr machten wir uns per pedes auf den Weg ins knapp 2km entfernte Burgstaaken.

Hier waren wir bereits in Neue Tiefe mit Blick auf Burgtiefe auf dem Weg nach Burgstaaken… alles etwas kompliziert! *lach*

Neben einer Schwanenfamilie…

… entdeckten wir auch eine Schwalbenfamilie

Kurz vor dem Hafen in Burgstaaken war so wenig los, dass ich Emmy ableinte und mit ihr auf einer Wiese etwas Dummytraining machte. Sie bekam nach einigen Markierungen Durst und latschte einfach mal an ein paar Leuten vorbei runter zum Wasser und gönnte sich einen Schluck (das Salzwasser schien ihr echt zu schmecken *kopfschüttel*). Bemerkenswert ist hierbei jedoch, dass sie sich nicht für die Leute interessierte, die da den Weg entlang liefen. Wer Emmy kennt, weiß wovon ich spreche. Da war ich schon stolz auf das Gör, denn apportiert hat sie nebenbei auch noch ganz konzentriert. 🙂 Wir beschlossen dann, nicht weiter bis zum U-Boot zu laufen, sondern umzukehren und zurück nach Sahrensdorf zu marschieren. Am Ziel angekommen fielen wir alle vier total platt ins Bett, also in den Maddin. Der erste Tag war schön und anstregend. Leider war das Wetter immer noch nicht ganz optimal und die Sonne schaute eher selten zwischen den Wolken raus. Doch wir gaben die Hoffnung natürlich nicht auf und ließen den Abend ganz entspannt bei haufenweise Essen vor dem Laptop ausklingen.

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