Tag 6

08.08.2009:

An unserem letzten Tag auf Fehmarn mussten wir natürlich noch „unseren“ Südstrand unsicher machen. Der Naturstrand ist 1500m von Sahrensdorf (wo sich unser Zeltplatz bzw. unsere Bootshalle befindet) entfernt und nicht mit dem Auto erreichbar. Wir machten uns also mittags nach dem späten Frühstück auf den Weg durch’s Getreidefeld und kamen irgendwann auch tatsächlich am wunderschönen Sandstrand an. Leider war „unsere“ Stelle bereits besetzt und es waren mehr Badegäste da als sonst, so dass wir erstmal nach einem passenden Plätzchen für uns und die Hunde suchen mussten.  Wir wurden aber recht schnell fündig und ließen uns ein einigen Steinen nieder. Na gut, Silke ließ sich nieder, während ich wieder mit Spielzeug, Dummy und Kamera rumrannte.

Emmy war gut drauf und ging ohne zu zögern ins Wasser, um ihr Dummy zu retten. Milo war auch gut drauf, allerdings wohl etwas zu gut, denn er klaute Emmy das Dummy mehrmals und rannte damit unkontrolliert durch die Gegend. EIgentlich interessiert er sich nicht für Spielzeug und sonstige Apportel, aber im Urlaub dreht er jedes Mal durch. *vogelzeig* Er musste dann zeitweise tatsächlich an die Leine, damit Emmy in aller Ruhe ihr Dummy retten konnte. Ich hab währenddessen natürlich fleißig geknipst:

Milo, der Dieb

Emmy hat’s geschafft – man beachte Milo’s gierigen Blick!

Emmy in den Fluten

Sie hat’s!

*totschüttel*

Dann wollte ich es wagen und warf das Dummy immer weiter und immer weiter ins Wasser, so dass Emmy irgendwann schwimmen müsste, um es zu holen. Und man mag es kaum glauben, doch trotz der Wellen tat sie es. *staun*

Hey, erst ausgeben, dann schütteln! *tztztz*

Todesmutig!

Kamikaze-Emmsch:

„Mist, wie komm ich da bloß ran?“

„Ah, vielleicht geht’s über diesen Stein…“

„Verdammt, ich komm nicht ran!“

„Ich komm nicht raaaaaan!“

„Muddi, Hilfeeeee!“

„Oh nein, wie komm ich hier bloß wieder runter?“

„Na gut… muss wohl sein… WAAAAHHHH!!!“

„Hab ich dich!“

*zurückruder*

„Da, Muddi, ich hab’s! War gar kein Problem!“

Dann trieb das Dummy doch einmal so weit raus, dass Milo zum Einsatz kommen musste. Mit viel Überredungsarbeit und einem Maiskeimring als Lockmittel schwamm er dann tatsächlich raus ins Meer und rettete Emmy’s Dummy, obwohl er zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr so scharf drauf war. Braver Bär!

Zum Schluss chillten wir noch ein bisschen in der Sonne und wunderten uns über unsere braven Hunde. Neben uns rannten einige FKK-Badegäste *kreisch* durch die Gegend, aber Emmy und Milo juckte das nicht die Bohne.

Emmy, Silke und im Hintergrund einer der Nackten

Milo panierte seine Nase

Zu guter Letzt durfte Emmy dann noch eine Runde ihrem Dummy hinterher schwimmen. Das Wasser war an der Stelle so klar, dass ich sehen konnte, wie ihre Beinchen strampeln. Mei, sah das putzig aus!

Weil Emmy so brav war, durfte sie den Rückweg bis zu unserer Halle nackig antreten. Ich hielt nur zur Sicherheit die Moxonleine bereit. Spaziergänger und Jogger passierte das Emmsch völlig uninteressiert und da keine fremden Hunde in Sicht waren, kam die Leine auch nicht zum Einsatz. Bis kurz vor dem Hof der Schröders. Da kamen uns zwei Radfahrer entgegen und irgendetwas sagte mir, dass ich Emmy auf dem schmalen Feldweg besser anleinen sollte. Und das war auch gut so, denn das zweite Fahrrad gab ein seltsames Geräusch von sich und Emmy, die eben noch total lässig neben mir stand, sprang mit einem Satz in die Leine und ließ zwei hysterische Beller los. Danach war sie wieder total cool. Echt unmöglich, dieser Hund.

Fortsetzung folgt…

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Eine Antwort zu Tag 6

  1. Silke schreibt:

    Hach ja, UNSER Sahrensdorfer Strand. *sehnsuchthab*

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